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Wehrhahnlinie / Unterfahrung Kaufhof an der Kö Düsseldorf

In Düsseldorf wird mit dem Bau der weitgehend unterirdisch geführten 3,4 km langen U-Bahn Werhahn-Linie an einer schnelleren und bequemeren Nahverkersanbindung zwischen den Stadtgebieten im Osten und Westen der Stadt gearbeitet. Die Mobilität der Fahrgäste wird dadurch  künftig wesentlich verbessert. Die Ausführung des Großprojektes erfolgt durch die Bilfinger Construction GmbH. 

Der Streckentunnel der neuen Werhahn-Linie wurde ausschließlich im Schildvortrieb mit einer Tunnelbohrmaschine aufgefahren. Der erste Vortrieb verlief von der Rampe Bilk in nördliche Richtung bis zum Bahnhof Heinrich-Heine- Allee. Dieser Bahnhof wird später direkt unter dem bestehenden Kaufhof an der Kö liegen. Er wurde in einem Sonderbauabschnitt  bergmännisch im Schutz eines Vereisungskörpers unter dem Kaufhof ausgebrochen.  Ab dem Corneliusplatz bis zur Rampe Werhahn wurde der Streckentunnel wieder mit der Tunnelbohrmaschine ausgeführt.

Bis auf den Bahnhof an der Heinrich-Heine-Allee wurden alle U-Bahnhöfe der Strecke in Deckelbauweise mit Schlitzwänden erstellt. Durch diese Bauweise  konnte der Straßenverkehr an der Oberfläche nach der Fertigstellung der Schlitzwände und der Tunneldecke wieder störungsfrei abgewickelt werden.  Die Anwohner sind dank dem Tunneldeckel von den Lärmemissionen des unterirdisch liegenden Bauvorhabens geschützt.

Die Betonverdichtung der Innenschalenwände, die im Anschluss an die Schlitzwände erstellt wurden, erfolgte mit Druckluft-Aussenrüttlern von Mooser-Schwingungstechnik.  Die Rüttler sorgten zum großen Teil für die Verdichtung der hohen Wände in den Bahnhöfen, der Stützen und der Außenwänden in den Sperrengeschossen.

Die Mooser Druckluft-Außenrüttler haben den Vorteil, dass sie bei Luftzufuhr sofort ihre Nenndrehzahl erreichen und den Eigenfrequenzbereich der Schalung schlagartig durchfahren. Dadurch wird die Verdichtungsenergie ohne Verluste durch die Schalungskonstruktion direkt über die Schalhaut an den Beton übertragen. 

Mit dem universellen STA-Halterungssystem können die Rüttler flexibel an unterschiedlichen Schalungssystemen montiert und umgesetzt werden. Die Halterung besteht aus einem Basisbauteil, das mit schalungsspezifischen Adaptern ergänzt wird. Die Halterung ist für fast jede Schalung geeignet und kann in wenigen Minuten durch den Austausch der Adapter modifiziert werden.

Einige Einsatzbeispiele der Rüttler an den Streckenabschnitten der Werhahn-Linie sind nachfolgend aufgeführt:

Rampe Bilk:

Die einhäuptigen Wände des Rampenbauwerks wurden mit einer Holzträgerschalung auf H20-Trägerbasis und A-Böcken ausgeführt. Die Mooser-Druckluft-Außenrüttler waren direkt auf den H20 Trägern montiert und mussten teilweise Wandstärken bis zu 80 cm sicher verdichten.

Kirchplatz:

Die Außenwände der Verteilerebenen und die Bahnhofswände wurden mit einer Framax-Rahmenschalung erstellt. Die Druckluftrüttler waren mit der STA Universalhalterung und dem schalungsspezifischen Framax-Adapter auf der Rahmenschalung montiert.

Benratherstraße:

Die bis zu 8 m hohen Wände des Bahnhofs Benratherstrasse wurden mit einem Peri-Trio System geschalt. Die Druckluft-Rüttler waren mit dem Mooser BFD-Halterungssystem – einem modifiziertem BFD Schalschloss – an den Querprofilen der Schalung montiert. Die Rüttler waren in zwei Reihen entlang der Schalungslänge positioniert und wurden, dem Betonierverlauf entsprechend,  in der Höhe umgesetzt.

Weitere Streckenabschnitte, an denen die Rüttler mit der BFD-Halterung an der Trio-Schalung zum Einsatz kamen, waren der Bahnhof an der Pempelforter Strasse TP251 und das Nord Ost Ende der Rampe Werhahn.

Heinrich-Heine-Allee  (Arge Unterfahrung Kaufhof an der Kö)

Dieser eigenständige Abschnitt der Wehrhahnlinie, der in einem künstlichen Frostkörper unter dem bestehenden Kaufhof bergmännisch ausgebrochen wurde, stellte den schwierigsten Teil der Wehrhahnlinie dar. In dem Bereich des Zielschachtes, westlich des Kaufhofs, wurden die Mooser Rüttler auf der STA Universalhalterung mit Mammut Adapter an Alu-Star-Wänden für die Betonverdichtung der Wände in den Sperrengeschossen, sowie den unterhalb liegenden Bahnhofswänden eingesetzt.